© anngret priehn 2003 - 2011
Aus der Nacht zum Tag
(1999)
Wie ein Vogel flieg ich einsam durch die Nacht.
Konnte nicht festhalten, was ich liebte und begehrte,
die Sehnsucht Empfindungen mit Schmerzen mich lehrte.
Ach könnt ich schreien meine Not und Qual heraus,
wie leer ist jetzt mein Haus.
Einsam und müde ich die Nacht durchfliege,
auf der vergeblichen Suche nach einem Morgen mit dir.
Der Horizont langsam sich aus der Nacht erhebt,
ein neuer Morgen, ein neuer Tag entsteht.
Und fliege dem Horizont entgegen,
in das Licht meines neuen Lebens.